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Eine erwachsene Katze adoptieren: Dein Guide für einen guten Start

18 Feb. 2026.


Wenn Menschen an eine neue Katze denken, haben sie oft zuerst ein Kitten im Kopf. Kleine Pfoten, tapsige Schritte, große Augen. Doch eine erwachsene Katze zu adoptieren ist oft die bewusstere – und in vielen Fällen sogar bessere – Entscheidung. Erwachsene Katzen bringen bereits einen bekannten Charakter mit. Du weißt besser, ob sie ruhig oder verspielt ist, unabhängig oder sehr verschmust. Das macht die Entscheidung planbarer und realistischer. Eine erwachsene Katze adoptieren bedeutet nicht, die „zweite Wahl“ zu treffen. Es bedeutet, sich bewusst für Stabilität, Klarheit und oft auch für ein Tier mit besonderer Geschichte zu entscheiden. Cat in a Flat erklärt dir alles, was du wissen musst.

Warum eine erwachsene Katze adoptieren?

©Joana Baumg via Canva.com

Eine erwachsene Katze bringt viele Vorteile mit – gerade im Alltag.

In vielen Fällen ist sie:

  • bereits stubenrein
  • an Alltagsgeräusche gewöhnt
  • weniger wild als ein Kitten
  • ruhiger im Energielevel
  • klarer in ihrem Verhalten

Während sich bei einem Kitten Charakter und Bedürfnisse erst entwickeln, weißt du bei einer älteren Katze meist schon, woran du bist. Tierheime oder Pflegestellen können dir oft viel über ihr Wesen erzählen.

Viele Katzen genießen feste Routinen. Sie brauchen nicht ständig Beschäftigung, sondern mögen auch ruhige Momente, vertraute Abläufe und einen sicheren Rückzugsort.

Eine erwachsene Katze adoptieren heißt auch: Du gibst einem Tier eine echte zweite Chance. Gerade ältere Katzen warten oft länger auf ein Zuhause – obwohl sie häufig sehr sanft, dankbar und menschenbezogen sind. Katze adoptieren heißt auch, einer Katze eine echte Chance zu geben. Gerade Tiere ab fünf oder sechs Jahren warten oft länger auf ein Zuhause.

Adopt don’t shop – warum Adoption eine gute Idee ist

©Nadiye Odabaşı via Canva.com

In Tierheimen leben viele Katzen, die aus ganz verschiedenen Gründen dort sind. Umzug, Trennung oder Tod Zeitmangel oder finanzielle Probleme sind häufige Ursachen – nicht etwa „schlechtes Verhalten“.

Wenn du eine erwachsene Katze zu adoptierst, hilfst du direkt. Du entlastest das Tierheim und gibst einem Tier ein stabiles Umfeld.

Vorteile einer Adoption sind zum Beispiel:

  • Die Katze ist meist tierärztlich untersucht
  • Oft ist sie bereits geimpft und kastriert
  • Du erhältst Beratung zur passenden Vermittlung
  • Du lernst den Charakter vorab kennen
  • Oft sehr gut für Familien.
  • Kennen das Zusammenleben mit anderen Katzen.

Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen sich Menschen bewusst für eine Rassekatze entscheiden. Das kann sinnvoll sein – etwa bei starken Allergien oder wenn bestimmte Eigenschaften wichtig sind.

Wichtig ist nicht nur, woher die Katze kommt, sondern dass die Entscheidung gut überlegt ist und aus Verantwortung entsteht.

Ist es besser eine erwachsene Katze zu adoptieren statt einem Kitten? Ob es besser ist, eine erwachsene Katze oder ein Kitten zu adoptieren, hängt stark von deinem Alltag und deinen Erwartungen ab. Ein Kitten braucht viel Zeit, Geduld und Erziehung – es ist verspielt, neugierig und hat oft sehr viel Energie. Eine erwachsene Katze bringt dagegen mehr Ruhe und einen bekannten Charakter mit. Du weißt schon vorher, ob sie zu dir passt, und musst meist weniger erziehen. „Besser“ ist also keine Frage des Alters, sondern der Lebenssituation – und davon, welches Temperament wirklich zu dir passt. 

Häufige Mythen über erwachsene Katzen

Rund um die Adoption erwachsener Katzen halten sich einige Vorurteile – die sich bei näherem Hinsehen meist nicht als wahr erweisen.

  • „Erwachsene Katzen gewöhnen sich nicht mehr ein.“ Doch, das tun sie. Manche brauchen etwas länger, aber Katzen sind anpassungsfähig, wenn sie Sicherheit spüren.
  • „Sie spielen nicht mehr.“ Auch das stimmt nicht. Viele erwachsene Katzen spielen sehr gern – vielleicht ruhiger, aber mit genauso viel Freude.
  • „Mit ihnen stimmt etwas nicht.“ Die meisten Abgaben haben nichts mit problematischem Verhalten zu tun. Lebensumstände ändern sich – für Menschen wie für Tiere.

Eine erwachsene Katze ist nicht schwieriger. Sie ist einfach schon angekommen in ihrer Persönlichkeit.

    So bereitest du dein Zuhause vor

    ©David Yu via Canva.com

    Eine gute Vorbereitung erleichtert den Start enorm.

    Bevor deine Katze einzieht, solltest du Folgendes bereithalten:

    Wichtig ist, dass diese Dinge feste Plätze haben. Katzen orientieren sich stark an Struktur und Beständigkeit. Ein klar eingerichteter Raum vermittelt Sicherheit.

    Gerade am Anfang hilft es, der Katze zunächst nur einen begrenzten Bereich der Wohnung zugänglich zu machen, damit sie sich nicht überfordert fühlt. Ein fester Platz für Futter und Toilette gibt Sicherheit. Katzen mögen klare Strukturen. Zudem solltest du dein Zuhause für die Ankunft der neuen Katze sichern.

    Die ersten Tage nach der Adoption

    Die ersten Tage sind für eine erwachsene Katze oft intensiver als für dich. Sie ist nicht mehr in ihrer normalen Umgebung und muss sich neu orientieren. Manche Katzen erkunden sofort neugierig. Andere ziehen sich zunächst zurück. Beides ist normal. Gib ihr Zeit.
    Setze dich ruhig in den Raum. Sprich leise. Dränge sie nicht zu Nähe. Wenn sie von sich aus Kontakt sucht, kannst du vorsichtig reagieren. Wenn nicht, respektiere ihren Abstand. Vermeide in den ersten Tagen viele Besucher oder laute Veränderungen. Stabilität schafft Vertrauen.

    Die ersten Wochen: Vertrauen aufbauen

    Vertrauen entsteht nicht über Nacht. Es wächst durch Verlässlichkeit.

    Hilfreich sind:

    • feste Fütterungszeiten
    • ruhige Bewegungen
    • eine gleichbleibende Tagesstruktur
    • regelmäßige, kurze Spielangebote
    • Geduld

    Spiel kann eine wunderbare Brücke sein. Mit etwas Abstand – zum Beispiel über eine Katzenangel – entsteht positive Interaktion, ohne Druck aufzubauen.

    Achte auf Körpersprache:
    Langsames Blinzeln, entspanntes Liegen, Schnurren oder das Suchen deiner Nähe sind gute Zeichen.

    Manche Katzen öffnen sich innerhalb weniger Tage. Andere brauchen mehrere Wochen. Beides ist normal – und kein Zeichen für Ablehnung.Manche Katzen öffnen sich schnell. Andere brauchen Wochen. Beide Wege sind richtig.

    Lerne diese 10 Tipps für eine enge Bindung mit deiner Katze.

    Warum erwachsene Katzen so toll sind

    Erwachsene Katzen bringen oft Ruhe mit. Sie müssen nicht ständig beschäftigt werden und haben kein dauerhaft hohes Energielevel wie viele Kitten.

    Sie schlafen viel, beobachten gern und genießen gemeinsame, ruhige Momente.

    Viele Menschen sagen, dass sich mit einer erwachsenen Katze eine tiefe, ruhige Bindung entwickelt. Vielleicht, weil beide Seiten bewusst in diese Beziehung gehen.

    Eine Entscheidung mit Herz

    Eine erwachsene Katze adoptieren ist eine liebevolle und kluge Entscheidung. Du gibst einem Tier Sicherheit und bekommst Vertrauen zurück.

    Mit guter Vorbereitung, Geduld und Ruhe gelingt der Start. Jede Katze bringt ihre eigene Geschichte mit. Du schenkst ihr ein neues Kapitel.

    Und bald fühlt es sich ganz normal an. Als hätte sie schon immer zu dir gehört. Falls du dich fragst, ob du den Namen deiner neuen erwachsenen Katze änderst darfst, findest du die Antwort in unserem Artikel.

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